Für Eigentümer · Verkaufen vs. Vermieten

Verkaufen oder vermieten?

Manche Entscheidungen kann man auf dem Papier durchrechnen – diese nur halb. Denn sie berührt oft Jahrzehnte persönlicher Geschichte. Ob Sie Ihre Wiener Immobilie behalten und vermieten oder verkaufen sollten, hängt von Zahlen ebenso ab wie von Ihren Zielen. Wir wägen beide Seiten mit Ihnen ab, nüchtern und ohne Verkaufsdruck.

Vermieten

Laufender Ertrag, aber kein passives Einkommen.

Die Idee ist verlockend: halten, Mieteinnahmen beziehen, Wert erhalten. Wiener Zinshäuser bieten je nach Lage Bruttorenditen von rund 1,5 bis 5 % und eine bemerkenswerte Wertstabilität. Doch Vermieten ist Arbeit – nicht immer viel, aber immer wieder: Mieterauswahl, Instandhaltung, rechtliche Fristen und beim Zinshaus die Verantwortung für die gesamte Substanz. Hinzu kommt das Mietrecht, das bei vielen Gründerzeit-Altbauten über den Richtwert die erzielbare Miete deckelt. Kurz: Vermieten ist kein passives Einkommen, sondern ein Engagement.

Genau hier kommt unser Asset Management ins Spiel. Wir übernehmen die Eigentümerfunktion in dem Umfang, der zu Ihnen passt – von der Neuvermietung über die laufende Mieterbetreuung bis zur Koordination sämtlicher Liegenschaftsangelegenheiten. Sie behalten Eigentum und Ertrag, wir nehmen Ihnen die Last. So bleibt Vermieten eine kluge Entscheidung – ohne den Aufwand, der sie sonst trüben kann.

Unser Asset Management kennenlernen
Historischer Aufzug in einem Wiener Zinshaus
Stuckdetail in einem Wiener Altbau
Verkaufen

Klarheit über Wert, Verfahren und Steuer.

Auch der Verkauf klingt einfacher, als er ist. Drei Fragen entscheiden über das Ergebnis:

  • Was ist meine Immobilie wirklich wert? Zu hoch angesetzt, bleibt sie liegen; zu niedrig, verschenken Sie Vermögen. Den richtigen Preis findet nur, wer weiß, was heute tatsächlich gezahlt wird – nicht vor zwei Jahren.
  • Welcher Weg? Diskret über das Netzwerk oder offen vermarktet? Ein erheblicher Teil der Wiener Zinshausverkäufe läuft vertraulich, off-market, ab – ob das für Ihr Objekt der richtige Weg ist, klären wir gemeinsam.
  • Was bleibt nach Steuern? Auf Veräußerungsgewinne fällt die Immobilienertragsteuer (30 %) an; bei langjährig vermieteten Objekten erhöhen bereits abgesetzte Abschreibungen die Bemessungsgrundlage. Planung im Vorfeld zahlt sich aus.
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Sonderfall

Wohnung oder Einfamilienhaus? Andere Vorzeichen, ähnliche Fragen.

Bei Eigentumswohnungen kann die Hauptwohnsitzbefreiung (ab zwei Jahren durchgehender Eigennutzung) einen steuerfreien Verkauf ermöglichen, während laufende Mieteinkünfte progressiv mit bis zu 50 % besteuert werden – der Unterschied im Nettoergebnis ist oft beträchtlich.

Bei Einfamilienhäusern, etwa in den Grünbezirken (13., 18., 19. oder 23.), ist der Mietmarkt dünn; wer keine Eigennutzung mehr plant, fährt mit dem Verkauf häufig besser.

Hinweis: Steuerangaben sind allgemeine Orientierung, keine Steuerberatung. Im Einzelfall bitte mit Ihrem Steuerberater abstimmen.
Vor der Entscheidung

Der häufigste Fehler – und wie Sie ihn vermeiden.

Viele Eigentümer entscheiden zu schnell – aus dem Bauch, aus einem Impuls oder auf einen Rat hin, der auf die eigene Situation gar nicht passt. Die zweithäufigste Variante: Sie entscheiden gar nicht und lassen wertvolle Zeit verstreichen. Beides ist vermeidbar. Reden wir, bevor Sie entscheiden – mit echter Marktkenntnis und dem Verständnis, dass es um mehr geht als Quadratmeterpreise.

Ihre nächsten Schritte

Drei Wege zu Ihrer Entscheidung.

Wert kennen

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